Spriessbürger – Schweizer Handbuch für den Anbau von Gemüse und Salat

Erfolg ist nicht alles. Aber ohne Erfolg macht alles keinen Spass. Das Handbuch Spriessbürger sorgt sowohl für Spass als auch für Erfolg beim Gärtnern. Ein phänologischer Gartenplaner, welcher auch in Zeiten des Klimawandels funktioniert, und ein Salatplaner, der das ganze Jahr hindurch für eine volle Salatschüssel sorgt, liegen dem Buch bei. Spriessbürger ist ein Handbuch für alle, die Selbstversorgung kein bisschen spiessig, sondern sehr erspriesslich finden.

 39.50

Beschreibung

Bereits der Titel verrät: Dies ist kein gewöhnliches Gartenbuch. Es wurde nicht zuletzt deshalb von der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft in die «Top 5 der besten Gartenbücher 2016» gewählt, weil es auf das Gärtnern in Zeiten des Klimawandels eingeht. Ein phänologischer Kalender (liegt bei) hilft die Aussaatzeiten besser an den Rhythmus der Natur anzupassen. Der Anbau auf dem Balkon und dem Hochbeet kommt in diesem Buch genauso wenig zu kurz wie das Gärtnern im Berggebiet. Die ausführlichen Kulturbeschreibungen für rund 50 Gemüse- und Salatarten von Artischocke bis Zwiebel und Asiasalat bis Zuckerhut werden mit konkreten Tipps zur Selbstversorgung ergänzt. Fruchtfolge, Gründüngung und Kompost sind leicht verständlich und ausführlich dargestellt, auch aussergewöhnliche Tipps wie z.B. Homöopathie gegen Schnecken oder spezielle Techniken des Beetanlegens fehlen nicht.

Weil Spriessbürger in der Schweiz produziert wird, heissen Rüebli Rüebli und nicht Möhren und findet man Stielmangold unter «K» im Register weil er in der Schweiz Krautstiel heisst. Für Alle, die das nicht auf Anhieb verstehen, gibts ein zweiseitiges Wörterbuch. Denn die Inhalte sind natürlich auch in anderen Ländern gültig.

Die Gestaltung mit den humorvollen Bildern von Giorgio Hösli und den ansprechenden Illustrationen von Dympna Driscoll beweisen, dass ein Buch in Schwarz-Weiss keineswegs langweilig sein muss. Trotz der Fülle an Informationen liest sich das Buch fast wie ein Roman. Dabei wagen es die Autoren sogar mehrere gärtnerische Mythen zu hinterfragen. Alles in allem ist Spriessbürger ein Handbuch das seinem Namen gerecht wird: Man wird es tatsächlich häufig in die Hand nehmen. Denn es ist ein Buch für alle, die mehr wissen wollen, als das, was auf einem Saatgutpäckli steht.

«Spriessbürger» wurde von der Deutschen Gartenbaugesellschaft, der DGG, unter die Top 5 der besten Gartenbücher des Jahres 2016 gewählt. Es handelt sich um die zweite, aktualisierte Auflage

Zusätzliche Informationen

Gewicht 1.15 kg
Größe 23.2 × 16.5 × 2.9 cm
Bindung

Hardcover

Seiten

368 Seiten

Abbildungen

ca. 400 Abbildungen, s/w

Auflage

2, Dezember 2019

8 Rezensionen für Spriessbürger – Schweizer Handbuch für den Anbau von Gemüse und Salat

  1. Eva Morgenstern, Gartenakademie Rheinland-Pfalz

    TIPP DES MONATS: SPRIESSBÜRGER
    «Der Titelteil ‚für den Anbau von Gemüse und Salat in der Schweiz‘ wirkt zunächst für außerhalb der Schweiz Gärtnernde irritierend. Doch gerade weil in der Schweiz sehr unterschiedliche klimatische Gegebenheiten auf engstem Raum vorliegen, haben sich die Autoren – auch im Hinblick auf den Klimawandel – eine auf alle mitteleuropäische Verhältnisse übertragbare Lösung einfallen lassen: Die Angaben zu Aussaat und Pflanzung richten sich nicht nach dem kalendarischen, sondern dem phänologischen Kalender. Die Natur zeigt also, wann es losgeht: Zuckerhut wird gesät, wenn die Sommerlinde zu blühen beginnt, die Chinakohlernte beginnt, wenn der Holunder reif ist. Das Buch ist in einer im positiven Sinne sachlichen Art und gleichzeitig sehr unterhaltsam geschrieben. Für Nichtschweizer machen manche typisch schweizerischen Formulierungen sogar einen besonderen Reiz beim Lesen aus. Falls es doch einmal sprachliche Probleme geben sollte, so ist vorgesorgt: Es gibt eine 2-seitige Schweizerdeutsch – Deutsch ‚Übersetzungshilfe’»

  2. Christoph Pfluger, Zeitpunkt

    SPIESSE ZU BOHNENSTANGEN
    «Die Texte transportieren die Freude an den verschiedenen Gemüsen und dem Gärtnern ins Herz und in die Fingerspitzen, dass man am liebsten gleich in den Garten gehen und loslegen möchte. Ein humorvolles und überaus praktisches Buch, das viele andere, von Verlagsmanagern geprägte Publikationen glatt vergessen lässt – und das in schwarz-weiss. Eveline Dudda und Klaus Laitenberger sind gestandene Autoren, die ihre ganze Erfahrung und Begeisterung in dieses Buch gepackt haben und zu seiner Realisation gleich einen eigenen Verlag gegründet haben. Wir würden, wenn wir könnten, die beiden zu Ehrenspriessbürgern ernennen und können das Buch allen, die sich einen grünen Daumen wachsen lassen wollen, wärmstens empfehlen. Einen besseren Dünger für Ihre Liebe zu den Pflanzen werden Sie in diesem Frühling kaum finden»

  3. Yves Demuth, Saldo

    HANDFESTE TIPPS FÜR CLEVERE GÄRTNER
    «Neben knackigen Formulierungen und unterhaltsamer Schreibe bieten die beiden Autoren handfeste Lösungen für Probleme: Um den idealen Aussaatzeitpunkt zu bestimmen, darf man einem Verpackungsaufdruck wie ‚Aussaat im März‘ nicht glauben. Denn März ist für einen Davoser Gärtner zu früh und für eine Basler Balkonbesitzerin zu spät. Mit März meinen die Saatguthersteller lediglich eine Bodentemperatur von 5 bis 6 Grad. Die Faustregel lautet deshalb: Erst wenn der Hobbygärtner eine bestimmte Pflanze blühen sieht, sät er an. Steht auf der Verpackung März, wartet er, bis Huflattich, Gänseblümchen oder Veilchen zu blühen beginnen. Zusammengefasst wird das Konzept in einem einfachen Saatkalender-Umrechner, der die ‚Monatszeigerpflanzen‘ abbildet.»

  4. Anja Klein, Frisch aus dem Garten

    GAR NICHT SPIESSIG! DIE SPRIESSBÜRGER!
    «Eveline Dudda und Klaus Laitenberger haben ein Handbuch geschrieben über den Gemüseanbau in der Schweiz. In der Schweiz? Stimmt scho! Erfrischend anders, mit schrägen Schwarz- Weiß-Fotos und so prallvoll mit Gartenwissen, das man es gar nicht mehr aus der Hand geben will. Vor allem die Tipps zur Selbstversorgung sind super. In die Schweiz ziehen muss man deswegen nicht – die Tipps funktionieren auch bei uns. Ein bisschen Schweiz ist halt überall»

  5. edith

    Das Buch ist spitze – es gibt nichts Besseres auf dem Markt der Biogartenbücher! Danke!

  6. Catherine

    Guten Tag, ich möchte mich bei Ihnen ganz herzlich für Ihr Buch bedanken. Ich gärtnere seit über 30 Jahren und habe dieses Jahr zum ersten Mal einen Plan erstellt :-)
    Ich blättere jeden Tag darin und habe bereits sehr viel gelernt – und angewendet. Mal schauen, wie mein nächstes Gartenjahr ausschaut!

  7. Stephanie

    …Ich hab selten so eine unideologische, praktische, gesunden Menschenverstand versprühende Heransgehensweise ans Gärtnern gesehen. Und die Schwarz-Weiss-Fotos sind auch klasse!…

  8. Daniela N.

    Genial! Klar aufgebaut, spannend und anwendungstauglich

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